...Termine (Seminare, Kurse, Vorträge)...

Freie Termine

Wenn Sie ein Unternehmen sind und Interesse an einem individuell zugeschnittenem Coaching haben oder wenn Sie eine Gruppe an Interessenten für die Biographie-Werkstatt, ein Biographie-Erzählcafé oder den Farbdialog haben, wenden Sie sich bitte an mich unter Tel. 08073-1710 oder per Mail.

Autobiographisches Schreiben: Schreibend die eigenen Spuren entdecken

Die Lebensgeschichte eines jeden Menschen ist einzigartig und wert, erhalten zu bleiben. In ihr sammeln sich nicht nur persönliche Erfahrungen, sie ist auch ein Zeugnis gesellschaftlicher Realität und die Grundlage von dem, was wir unter Identität oder auch dem Sinn des Lebens verstehen. Und sie ist die wesentliche Information für nachkommende Generationen. Denn wie oft heißt es:“ Erzähl´ mal wie es früher war!“ In diesem Seminar lernen Sie kreative Schreibtechniken, die Freude machen und Sie bei der biographischen Spurensuche unterstützen: Erinnerungen fördern, Hilfsmittel nutzen, Handwerk erlernen, Aufbau & Struktur beachten und vieles mehr. Eigene Texte werden verfasst und besprochen. Keine Voraussetzungen notwendig.

  • Bitte zur ersten Stunde Erinnerungsgegenstände mitnehmen (z.B. alte Fotos, Fundstücke, Schmuckstücke, Schulranzen)
  • Anmeldung und Ort: Reichertsheim, 08073-1710


Farbdialog: Frischekur für die Seele

In der Kunsttherapie gilt der Satz: "Ausdruck ist Bewältigung". Seelische Vorgänge, die gestaltet und ausgedrückt werden, sind leichter zu verstehen und zu bewältigen. Der Farbdialog ist durch seine einfache Ausführung eine wunderbare Methode, um innere Blockaden und Widerstände abzubauen, sich selbst besser kennenzulernen, sein Selbstbewusstsein zu stärken, von anderen Gruppenmitgliedern zu lernen, zu entspannen, zu lachen, Konflikte über das Blatt auszutragen und zu lösen, Konzentration zu fördern, soziale Kompetenz - auch im beruflichen Umfeld - aufzubauen und bestimmte Themen, die noch unbewältigt waren zu bewältigen. Der Prozess wird von der Dozentin begleitet und nach Absprache und Wunsch werden die Bilder in der Gruppe besprochen und gedeutet. Eine gemeinsame Ausstellung der Bilder ist möglich.

Kurs Reichertsheim

  • Bitte mitbringen: Getränk, warme Socken/Hausschuhe
  • Anmeldung: Praxis Reichertsheim , Tel. 08073-1710

Empfehlungen...

Bücher

Wer sich für Psychologie interessiert:

Irvin D. Yalom ist ein amerikanischer Psychotherapeut und besitzt die Gabe, brilliant aus seinem beruflichen Leben zu erzählen. Ob in Prosaform oder in der Fachliteratur. Gerade seine Romane und Kurzgeschichten sind für den therapeutisch interessierten Laien lesenswerte und kurzweilige Bücher mit viel lehrreichem Inhalt aus seinem großen Erfahrungsschatz. Für mich als Biographin und Therapeutin ein Mensch, den ich gerne persönlich kennen lernen möchte. U.a.:

  • In die Sonne schauen: Wie man die Angst vor dem Tod überwindet
  • Die Liebe und Ihr Henker und andere Geschichten aus der Psychotherapie
  • Die rote Coach
  • Die Reise mit Paula
  • Und Nietzsche weinte


Ratgeber:

Eni Becker, Jürgen Margraf: Vor lauter Sorgen... Hilfe für Betroffene mit Generalisierter Angststörung (GAS) und deren Angehörige, BELTZ PVU 2008

Martin Hautzinger: Ratgeber Depression. Informationen für Betroffene und Angehörige, HOGREFE 2006

Dagmar Kumbier: Sie sagt, er sagt: Kommunikationspsychologie für Partnerschaft, Familie und Beruf, rororo 2010

Hans Jellouschek: Die Paartherapie, Eine praktische Orientierungshilfe, Kreuz 2010

Hans Jellouschek: die kunst als paar zu leben, Kreuz 2012


Kollegen

www.artus-akademie.de - Manuela Richter-Meyer ist eine wundervolle Kollegin, Trainerin, Coach sowie Seminarleiterin, die ihren Schwerpunkt im Pharmabereich hat.

www.praxis-jatho.de - Linda Jatho ist Psychologische Beraterin und AD(H)S-Coach.

www.asgodom.de - Sabinde Asgodom ist Deutschlands Selbstvermarktungsexpertin Nr. 1.

Kunden (u.a.)

www.luefta.de - Wer umweltgerecht und energetisch lüften, gesünder leben und darüber hinaus ehrlich und umfassend beraten werden möchte, ist hier an der richtigen Stelle. (Komplettes Corporate Design sowie Corporate Communication)

www.pfluegl.de - Heizung, Sanitär (Workshop, Slogan, Texte)

www.zeiler-bau.de - Individuell Bauen - Gemeinsam Wohnen (Texte, Anzeigen)

www.freeandout.de - Outdoor Sport (Branding, Texte)

www.woellzenmueller.de - Sanitätshaus (Logo, Imagebroschüre, Texte, Internet)

www.innhuegelland.de - der schönste Landstrich Bayerns (Veranstaltungskonzept, Organisation, Corporate Design, Corporate Communications, Workshops, Chefredaktion InnHügelLand-Magazin)

Webseiten

www.thambacher-kunsttage.de - Jedes Jahr im Mai finden die Thambacher Kunsttage statt. Zehn renommierte Künstler stellen in der Villa Thambach in Reichertsheim aus und entwickeln mit ihrer Kunst einen hochwertigen Kontrapunkt zum städtischen Kunstbetrieb.

www.biographiezentrum.de - Vereinigung deutschsprachiger Biographinnen und Biographen, der ich mit Stolz angehöre.

www.igda.net - Interessensgmeinschaft deutschsprachigern Autoren und Autorinnen, der ich auch mit Stolz angehöre.

www.haiku.de - eine wundervolle Form, Wahrnehmungen auszudrücken, die ich immer wieder nutze, um auf den Kern zu kommen in dem soviel steckt.

www.therapie.de - In diesem Netzwerk bin ich als Therapeutin gelistet.

www.therapeutenfinder.de - Finden Sie Kollegen und Kolleginnen aus anderen Fachbereichen

www.therapeuten.de - Ein weiterer Zirkel von Fachkollegen

Künstler

www.michael-pickl.de - Die Skulptur "Paar" in der Bildleiste dieser Seite ist von dem Bildhauer Michael Pickl.

www.monika-kaiblinger.de - Sinnlichkeit, Lebenslust, Freude pur - die Künstlerin Monika Kaiblinger und ihre wunderbaren Frauenbilder.

www.tanz-zentrum.de - Zentrum für orientalischen Tanz, das u.a. von Monika Kaiblinger gegründet wurde.

www.hammerling.info - Ein Musik-Trio das man gehört haben muss.

Sonstiges

In eigener Sache:



Aus der Fachpresse:

Wer braucht eigentlich Psychotherapie? Ein Beitrag von Hans Ulrich Grumbrecht aus der FAZ vom 13. Juli 2012:

http://faz-community.faz.net/blogs/digital/archive/2012/07/13/wer-braucht-eigentlich-psychotherapie.aspx



Kunst wirkt im Gehirn
Deutschlandweit einzigartige Studie in Nürnberg - 12.10.11
Kunst kann das Gehirn verändern: Das haben Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg bei einer Studie im Germanischen Nationalmuseum herausgefunden. Beschäftigung mit Kunst erhöht den Vernetzungsgrad im Gehirn.



Foto: Colourbox

Noch nie wurden die Wirkung von Kunst auf das psychische Wohlbefinden und die Vorgänge im menschlichen Gehirn so umfassend untersucht wie in dem Forschungsprojekt, das im Mai in Nürnberg startete und nun detailliert ausgewertet wird. 60 Teilnehmer — alle zwischen 65 und 72 Jahre alt und kürzlich in Rente gegangen — haben sich für die Untersuchung zur Verfügung gestellt. Sie wurden in zwei Gruppen unterteilt: Ein Team durfte im Museum selbst kreativ tätig werden, das andere befasste sich ausschließlich theoretisch mit den dort ausgestellten Kunstwerken.

Zehn Wochen lang trafen sich die Probanden, die sich zuvor nicht intensiv mit Kunst beschäftigt hatten, regelmäßig unter Anleitung von Mitarbeitern des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums (KPZ) im Germanischen Nationalmuseum. Zuvor hatten Ärzte umfangreiche psychologische und neurologische Tests mit den Teilnehmern durchgeführt. Die spannende Frage lautet nun: Was bewirkt die Beschäftigung mit Kunst?

Wohlbefinden wächst

„93 Prozent der Teilnehmer empfanden die Kurse als große Bereicherung, 91 Prozent sind sicher, dass Kunst weiterhin wichtig für sie bleibt“, sagt Jessica Mack-Andrick, stellvertretende KPZ-Leiterin. Auch Frieder Lang, Professor für Psychologie und Gerontologie an der Uni Erlangen-Nürnberg, stellt bei den Teilnehmern bereits jetzt — in einer frühen Phase der Auswertung — positive Wirkungen fest: „Kunst hilft, mit den Anforderungen der Lebenssituation besser umzugehen, die psychische Widerstandsfähigkeit wächst.“ Die Beschäftigung mit Kunst, so sein erstes Fazit, wirkt sich positiv auf die Persönlichkeit und das subjektive Befinden aus.

Während der Psychologe auf Gespräche mit den Probanden und von ihnen ausgefüllte Fragebögen zurückgreift, hat der Neurologe Bilder parat, die eindrucksvoll belegen: Kunst verändert offenbar tatsächlich das Gehirn. Mit bildgebenden Verfahren wie der Magnetresonanztomographie kann Christian Maihöfner, Professor für Neurologie, „dem Gehirn beim Denken zusehen“. Er hat den Teilnehmern vor und nach der Beschäftigung mit Kunst in den Kopf geschaut und anhand der Bilder festgestellt: „Kunst hinterlässt Spuren.“

Salopp kann man sagen: Die Kunst bringt das Ruhenetzwerk des Gehirns in Schwung. Und das ist gut. Denn genau dieses Ruhenetzwerk, also einen entspannten Zustand, braucht der Körper, um kreativ zu sein. „Der Vernetzungsgrad im Gehirn wird besser, viele Verbindungen, die stumm geschaltet waren, werden plötzlich aktiviert. Neue Spuren werden gelegt. Je aktiver dieses Ruhenetzwerk ist, desto besser. Selbst in der Altersklasse um die 70 kann man sein Gehirn neu verdrahten“, erklärt Maihöfner die ersten Ergebnisse der Untersuchung.

Neu daran ist, dass die Wirkung von Kunst erstmals interdisziplinär auf den Prüfstand kommt. Im Januar werden die Teilnehmer erneut getestet, um festzustellen, ob die positiven Auswirkungen von Dauer sind. Außerdem wollen die Forscher der Frage nachgehen, ob es Unterschiede zwischen der aktiven Kreativ-Gruppe und der passiven Theorie-Gruppe gibt. Im nächsten Jahr startet eine zweite Erhebungswelle — diesmal mit jungen Leuten, die gerade in den Beruf einsteigen. Die Studien sind Teil des größeren Forschungsprojekts „Die Bedeutung des Schreibens und kreativen Gestaltens für die Entwicklung des Menschen“, das von der Staedtler-Stiftung finanziert wird.


Zahl der Depressionen und Burn-out-Fälle steigt
Montag, 9. Juli 2012

Bonn – Immer mehr Deutsche werden psychisch krank. Wie die Krankenkasse KKH-Allianz heute in Bonn mitteilte, stieg zwischen 2009 und 2011 die Zahl ihrer Versicherten, die aufgrund etwa von Depressionen oder eines Burn-out ins Krankenhaus mussten, um 18,3 Prozent. Experten schätzten, dass psychische Erkrankungen bis 2030 neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Krankheitsursache sein werden, hieß es.

In Nordrhein-Westfalen fiel der Anstieg in diesem Zeitraum mit 14,9 Prozent zwar weniger stark aus. Allerdings litten dort 65 von 10.000 Versicherten und damit mehr als im Bundesdurchschnitt derart unter psychischen Erkrankungen, dass sie stationär behandelt werden mussten. Der Bundesdurchschnitt liegt bei Versicherten der KKH-Allianz bei 59 von 10.000 Versicherten.

Ein wesentlicher Grund für die Entwicklung seien Belastungen am Arbeitsplatz, so die KKH-Allianz. Deshalb müsse die Prävention und eine Gesundheitsförderung in Betrieben künftig eine deutlich größere Rolle spielen. Als Beispiel nannte die Krankenkasse Projekte zum Stressmanagement und zur Qualifizierung von Führungskräften beim Thema Gesundheit. Das könne dazu beitragen, dass es bei gefährdeten Mitarbeitern gar nicht erst zu einem Burn-out kommt.

Kritik äußerte die KKH-Allianz an einer zu langen Wartezeit auf einen Therapieplatz von durchschnittlich 4,6 Monaten. Auch würden Diagnosen häufig zu spät gestellt. Nicht immer sei aber die Psychotherapie der geeignete Ansatz für eine Behandlung, hieß es. Oft könnten schon sogenannte niedrigschwellige Angebote wie Schuldner- oder Eheberatungen den Betroffenen helfen. © hil/aerzteblatt.de